Erstellen eines WordPress Themes (Teil 4)

gepostet am 15.05.2013 um 09:05 Uhr

Willkommen zu Teil 4 des Tutorials “Erstellen eines Worpress Themes”! Als Zusammenfassung hier noch ein Mal was wir in Teil 1Teil 2 und Teil 3 gelernt haben:

In Teil 1 haben wir gesehen wo unsere Themes liegen. Außerdem wissen wir nun, dass ein Theme aus mindestens zwei Dateien bestehen muss, der index.php und der style.css. Wir haben die ersten WordPress Funktionen und eines der wichtigsten Konstrukte von WordPress kennengelernt: The Loop.

Außerdem haben wir gesehen dass man den Inhalt der index.php aufteilt auf 4 Dateien. Die index.php, header.php, footer.php und sidebar.php und dass wir von jeder dieser Datei mehrere Versionen erstellen und einbinden können. Wir haben auch gesehen wie man diese Dateien einbindet.

Teil 3 hat uns dann erstmal eine “fertige” Version des Themes gezeigt.

Noch ein wenig schöner gestalten das Ganze und schon können wir mit dem Bloggen loslegen. Aber irgendwie ist die Seite doch noch ziemlich langweilig. Außerdem… was ist mit dem Impressum? Oder einer “Über mich” Seite. Das möchte man ja ungern als Post schreiben und doch irgendwo zeigen. Dafür stellt uns WordPress sogenannte “Seiten” oder “Pages” zur verfügung.

 

Seiten und das Standardtemplate:

Neben Beiträgen kann man in WordPress auch Seiten erstellen:

seiten

Seiten sind dazu da, statische Inhalte wie einen “Über mich” Text oder ein Impressum. Doch WordPress muss auch wissen wie es diese Seite darzustellen hat. Und da kommt das Standardtemplate ins Spiel. Natürlich kann man ganz verschiedene Templates bauen, aber dazu später mehr.

Page.php:

Die page.php wird aufgerufen sobald wir eine Seite öffnen. Hier kann man der Seite einen ganz anderen Stil verpassen als der Startseite. Doch die einfachste Idee dahinter ist folgende:

Wie ihr seht, sieht die page.php genauso aus wie die index.php, mit einer Ausnahme: wir haben keine Sidebar mehr. Das bedeutet dass wir, sollten wir eine Seite aufrufen keine Sidebar mehr enthalten haben. Ich glaube der Sinn hinter einem anderen Template für die Seiten ist damit klar.

Jetzt könnte man sich fragen, warum wir uns wieder in The Loop befinden wo die doch den Inhalt der Posts weiter gibt. Naja das ist ganz einfach. In Teil 1 habe ich erklärt, dass sich WordPress bei jedem Aufruf in einer Query befindet. Das bedeutet aber nicht dass diese Query immer nur Posts abfragt. Rufen wir eine Seite auf, wird die Abfrage von WordPress so ausgeführt, dass der Inhalt der Seite abgefragt wird, die wir aufrufen. Das heißt in The Loop wird jetzt nur dieser eine Inhalt durchlaufen und angezeigt. Ich finde damit sind wir der wahren “Macht” dieser Loop-Funktion ein Stückchen näher gekommen.

 

Seiten und weitere Templates:

Vielleicht ist schon dem einen oder anderen aufgefallen, dass man beim Erstellen von Seiten ein Seitentemplate wählen kann:

Seitenvorlage

 

Hier erscheint bei uns jetzt natürlich nur das Standardtemplate, dass die page.php aufruft. Wir können hier aber viele verschiedene Templates generieren, damit wir uns verschiedene Vorlagen schaffen können. z. B. eine mit einer anderen Sidebar die wir uns extra für Seiten erstellen.

Um das zu tun, erstellen wir uns eine PHP beliebigen Namens:

In Zeile zwei gebe ich diesem Template einen Namen. Bei diesem Template habe ich z. B. den Footer komplett weggelassen und eine andere Sidebar aus der Datei sidebar-mypage.php geladen.

Beim Erstellen einer Seite kann ich nun das Template wählen.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Unser erstes eigenes kleines Theme ist nun fertig! Natürlich habe ich hier keine Tips für den Style oder die Aufteilung gegeben. Das gehört auch nicht hier rein. Aber es wird weitere Tutorials geben! Außerdem läuft unser Theme zwar, aber Theming in WordPress ist noch viel umfangreicher. Weitere Tutorials zu diesem Thema:

 

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